Ballstädt
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Postkarte aus dem Jahr 1927



Luftbildaufnahme im August 2007Blick auf unsere Kirche



620 n. Chr. soll das Dorf "Balderstete" entstanden sein.
Durch sprachliche Weiterentwicklung im Laufe der Jahrhunderte
wurde daraus die heutige Bezeichnung Ballstädt. 

Urkundlich belegbar wurde Ballstädt im Jahre 977 erstmals
erwähnt.
Ballstädt ist ein typisches thüringisches Haufendorf mit bäuerlicher
Struktur.


Verschiedene Feuerbrünste haben im Verlauf das Ortsbild verändert. 
Mehrere heutige als Wohnhäuser umgebaute Wassermühlen liegen
am Flüsschen Tonna, welches sein Quellgebiet in Ballstädt hat.  


April 2008 die Bockwindmühle - mitten im Grünen



Das Vorhandensein von Wasser war von jeher eine Grundvor-
aussetzung für das Entstehen einer Siedlung.

In Balderstete fanden die ersten Siedler an der Unterschwemme,
entlang der Tonna und des Seltengrabens günstige Bedingungen
für sich und ihr Vieh.


Die wichtigste Quelle in der Gemarkung Ballstädt ist die Tonnaquelle.
Als solche ist die Quelle in der Pfaffenhöferstraße, also der Rinnborn,
anzusehen.
Unsere obere Schwemme erhält ihr Wasser heute noch mittels Holz-
röhren vom Rinnborn.



die Rinnborn-Quelle  am Ende des Dorfes



die Hungerborn-quelle weiter außerhalb des Ortes



Unsere schönen Dorfbrunnen werden erhalten, gepflegt und regelmäßig
mit einem neuen Anstrich versehen. Leider funktionieren sie nur noch
teilweise.  



Brunnen an der Unterschwemme



Brunnen an der "Hohle"



Die 1477 erbaute Kirche St. Petri prägt das Dorfbild und ist
aus allen Zufahrtsrichtungen sichtbar.

Für das 500-jährige Kirchenjubiläum 1997 machten sich
umfangreiche Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten notwendig.
Die Kirche wurde innen und außen nahezu vollständig erneuert.



Wahrzeichen von Ballstädt: die Kirche St. Petri         




Das Rittergut in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche prägte
mehrere Jahrhunderte das Ortsbild.
Die teilweise noch vorhandenen Wohngebäude und Stallungen
befanden sich allerdings in einem bedauernswerten Bauzustand.

Um dieses Schandfleck aus dem Ortsbild zu beseitigen, wurde das
Rittergut von der Gemeinde Ballstädt zurückgekauft. 


In den letzten zwei Jahren wurde mit Hilfe von vielen fleißigen Helfern,
wie Gemeindearbeitern, ABM-Kräften, 1-EUR-Jobbern, Vereins- und Gemeinderatsmitgliedern sowie vielen engagierten Bürgern aus Ballstädt
der Abriss des Rittergutes bis auf die Grundmauern durchgeführt und
die Renaturierung fand auf dem gesamten Gelände statt.
Entstanden ist ein ansehnlicher Park mit einem neu gebauten Taubenhaus.
Dieses kann auch für private Zwecke, wie Familien- oder Vereinsfeiern
genutzt werden. 

Insgesamt steht das gesamte Gelände zum Mieten für diverse Feierlich-
keiten zur Verfügung.    



Blick auf den noch nicht ganz fertig gestellten Park Sommer 2007:


das neu entstandene Taubenhaus



Der Teich und die gesamte Anlage wurden fertig gestellt.

Die Einweihung des Parks erfolgte im September 2007 mit einem

zünftigen Ritterfest.



unser Park ist fertig...



Zur Erinnerung:

einstiges Wohngebäude und links das Taubenhaus Das alte Rittergut  im Verfall und kurz vor dem Abriss im Jahr 2005.     



Eine besondere Sehenswürdigkeit des Dorfes ist die Breithauptsche
Bockwindmühle, die sich in Privatbesitz der Familie Breithaupt aus
Ballstädt befindet.
 

Die Windmühle wurde 1884 in Eggersdorf bei Schönebeck gebaut
und im Jahre 1935 nach hier umgesetzt. Durch Rekonstruktion in
den 80er Jahren wurde dieses historische Denkmal erhalten und
betriebsfähig gemacht. Die Mühle befindet sich heute in Privatbesitz
und ist noch voll funktionsfähig.

In den Sommermonaten, an jedem letzten Samstag im Monat,
wird sie mit drehenden Flügeln vorgeführt.


Die Familie Breithaupt erhielt im Jahr 2006 für ihr Engagement 
zur Erhaltung der Bockwindmühle als historisches Kulturdenkmal 
den Denkmalschutzpreis des Landkreises Gotha.  


Die Bockwindmühle von Ballstädt war bereits als Technisches
Denkmal auf einer Briefmarke zu sehen.

Im November 1981 wurde diese als 70-Pfennig-Marke mit
noch drei weiteren Marken der Technischen-Denkmal-Reihe
mit einer Auflage von 2.100 000 Stück von der Post der DDR
ausgegeben. 



1981



Jährlich am Pfingstmontag sowie zum Tag des offenen Denkmals
im September steht die Mühle für Jedermann offen, aber auch
nach vorheriger Vereinbarung kann die Mühle besichtigt werden.



Ballstädter Bockwindmühle



Innenansicht



Besuchermagnet: die Bockwindmühle ist zu jeder Jahreszeit ein Anziehungspunkt




Einige Ortsansichten:


der DorfmittelpunktBlick in die Krumme Gasse



Blick zum Miehlener Platz



Auf dem Foto unten rechts:
Einstige Dorfkneipe, später befand sich der Rat der
Gemeinde darin und heute Nutzung als Wohnhaus.



mitten in Ballstädt...Miehlener Platz - benannt nach unserer Partnergemeinde Miehlen (Rheinland-Pfalz)



Zum Vergleich:
Das Haus am Miehlener Platz als 'Gasthaus zum Schwan'
auf einer Postkarte vor einigen Jahren...







Auf diesem Grundstück direkt an der Hauptstraße ist die neue Feuerwehr untergebracht.  



die Gartenstraße



Hirtengasse



die Hohle



Am Anger



Blick auf unser Sportlerheim mit Sportplatz



Die neu gestaltete Außenfassade des SV Blau-Weiß Ballstädt.



Der Innenbereich des Sportlerheimes wurde ebenfalls komplett neu gestaltet.

Auch diese Räumlichkeiten können von privat angemietet und genutzt werden. 

Es bietet ca. 30 Personen Platz.   



Der Innenbereich des Sportlerheimes wurde ebenfalls komplett neu gestaltet. Auch diese Räumlichkeiten können von privat angemietet und genutzt werden. Es bietet ca. 30 Personen Platz.   




Das Bahnhofsgebäude - noch nicht verwaist, von hier kann man noch in die Welt fahren! 






Aber auch außerhalb unseres Ortes gibt es eine wunderschöne
Landschaft zu sehen und ruhige Plätze, die zum Wandern und
Verweilen einladen. 



den Wanderern  den Weg weisen...



Vom nordöstlichen Ortsausgang an der Obermühle vorbei über
den Hopfenberg kann man in das Ballstädter Holz zum Blütengrund
wandern.

Dieses Flächennaturdenkmal liegt im Ballstädter Holz und hat eine
Größe von 3 ha. Die so abwechslungsreiche Natur- und Kultur-
landschaft ist schon im zeitigen Frühjahr ein lohnendes Ausflugsziel!


Wenn man in der schönen Jahreszeit wieder einmal einen Spaziergang
in die Fahnersche Höhe unternimmt, sollten die Spaziergänger einen
kurzen Moment daran denken, dass sich hier vor 10 000 Jahren
Eismassen bis zu einer Höhe von 200 m türmten.


Als weiteres Ausflugsziel ist ein markierter Wanderweg zur "Fixen Idee"
zu nennen. Hier können geschützte Landschaftsbestandteile besichtigt
werden, zum Beispiel die See-Ecke am Ballstädter Holz, der ehemalige
Sandbruch, die Schöne Aussicht, das Röderholz und der Kobensee. 



ein wunderschönes PlätzchenDie See-Ecke als nahes Ausflugsziel.     







In dem schlammigen Tümpel fühlen sich die Frösche wie im Paradies. 



Die "Weiße Hütte", eigentlich zu Burgtonna gehörend, ist auch für
uns Ballstädter immer ein Anziehungspunkt und lädt dank der
davor aufgestellten Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Verschnaufen
ein. 



Die "Weiße Hütte"



Mitten im Wald ein beliebter Anziehungspunkt.



Traditionelle Feste und Bräuche leben jedes Jahr wieder auf, wie
das Maibaumstellen, das Maienfest oder die alljährliche Kirmes.
Veranstaltungen der Vereine, Tanz- und Discoabende, Konzert-
aufführungen, diverse Ausstellungen, aber auch private Feste,
werden in unserem Kulturzentrum "Zur Fahner Höhe" regelmäßig
durchgeführt.



Maibaumsetzen im Mai 2008 



Diese Tradition fand im Jahr 2008 das erste Mal auf dem
Festplatz des ehemaligen Rittergutes statt.


Dank der Kirmesgesellschaft wird die Ballstädter Kirmes heute
noch genauso wie vor 100 Jahren gefeiert.
Die traditionelle Ballstädter Kirmes, aufgrund der Kirchweih der
St. Petrus Kirche eigentlich Kirchweihfest heißend, wird jedes
Jahr im Oktober drei Tage lang gefeiert.


Herrührend von früheren Zeiten, wurde jeweils im Herbst die
Ernte eingefahren. Nachdem dieses mit großer Anstrengung
und einfacher Technik geschafft wurde, konnte anschließend
ein großes Fest mit vielen leckeren Thüringer Kuchen und
einer Schweineschlachtung gefeiert werden.

Die Nachkirmes findet jeweils im November oder Dezember
des Jahres statt.  



Kirmesumzug



Unser Kulturhaus befindet sich mitten im Ort.
Um endlich wieder einen Ort zum Feiern und Tanzen zu haben,
wurde es im Jahre 1974/75 zu 80% von der Bevölkerung in
Eigeninitiative erbaut.

Im Oktober 1975 wurde es eingeweiht und war damals wie
heute ein großer Treff- und Mittelpunkt im Leben der Ballstädter.

Im Jahr 2005 feierten wir das 30-jährige Jubiläum mit einem großen
Fest. 



sehr interessant...Fotoausstellung zum 30-jährigen Kulturhausjubiläum auf dem kleinen Saal. Die Fotos hierzu wurden von vielen Bürgern zusammengetragen und somit konnte eine 30-jährige Kulturhausgeschichte dargestellt werden.



Um das ganze Kulturhaus herum wurde ausgiebig gefeiert...



...und das können die Ballstädter. 



viele tolle Feste wurden hier schon gefeiert...   Kulturzentrum     "Zur Fahner Höhe"



Zum Kulturhaus gehören ein großer und ein kleiner Saal mit ca.
300 und 80 Plätzen sowie ein Versammlungsraum mit ca. 20
Plätzen. 

Der kleine Saal wurde mit Hilfe von Fördermitteln neu eingerichtet.
Er erhielt eine ansprechende Bestuhlung, neue Küchen- und Bar-
einrichtung sowie neue Lampen.  
Beide Säle sind von öffentlichen als auch von privaten Nutzern zu
mieten.



Benutzungsgebühren
bei Vermietung des Kulturhauses:


Bei Familienfeiern oder geschlossenen Gesellschaften:

 
Kulturhaus, kleiner Saal:     85,00 €/Tag  
Kulturhaus, großer Saal:    125,00 €/Tag  


Bei öffentlichen Veranstaltungen: 

 
Kulturhaus, kleiner Saal:    100,00 €/Tag
Kulturhaus, großer Saal:    175,00 €/Tag


Bei gewerblichen Veranstaltungen:

 
Kulturhaus, kleiner Saal:    250,00 €/Tag
Kulturhaus, großer Saal:    350,00 €/Tag

Küche:                             25,00 €/Tag

Versammlungsraum:            30,00 €/Tag



hier lässt es sich schön feiern...Der kleine Saal im Kulturhaus nach seiner Fertigstellung.



komplett eingerichtete kleine Küchenecke mit Bar 



Unsere Gemeinde Ballstädt verfügt über ein mittleres Gewerbegebiet
sowie über ein Wohngebiet, in welchem mittlerweile sämtliche Bau-
plätze verkauft wurden.


Im Gewerbegebiet steht eine voll erschlossene Fläche mit einer Größe
von 5,5 ha zur Verfügung.
Es liegt direkt an der Verbindungsstraße Ballstädt nach Eschenbergen.
Fertig gestellt wurde es im Jahr 1992.


Das Gebiet verfügt über eine gute Verkehrsanbindung, 18 km zur
BAB 4 und 35 km zum Flughafen Erfurt. Unser Gewerbegebiet ist
altlastenfrei, vermögensrechtliche Ansprüche bestehen nicht.
    







Im Jahr 2008 wurde unmittelbar neben dem Gewerbegebiet
eine große Photovoltaikanlage durch einen privaten Eigentümer 
errichtet, die in der hiesigen Gegend ihresgleichen sucht.  

Die Anlage wurde auf einer angrenzenden Fläche weiter ausge-
baut.



Eigentümer Markus Kästner



die Anlage ist von weitem gut zu sehen Die errichtete Photovoltaikanlage befindet sich unmittelbar
neben unserem Gewerbegebiet an der Straße nach Eschenbergen.



der Sonne entgegen...



Wohngebiet "Am Eselsstieg"



Unser Wohngebiet "Am Eselsstieg" liegt sehr ruhig am Ortsrand
und bietet einen wunderschönen Blick über das Tal der Tonna zu
den Fahnerschen Höhen.

Im Jahre 1997 wurde der 1. Spatenstich vollzogen.
Der hohe Wohnwert und das Besondere an diesem Wohngebiet
sind die freie, aber geschützte Lage am Osthang, nahezu ohne
jeden Verkehrslärm inmitten eines Landschaftsschutzgebietes mit
Wanderwegen und Ausflugsmöglichkeiten     

 
Heute leben in unserem Ort ca. 700 Einwohner auf einer Fläche
von 11,86 km².
Ballstädt liegt ca. 270 m ü. NN.

Die Gemeinde Ballstädt gehört zur Verwaltungsgemeinschaft
"Mittleres Nessetal" mit Sitz in Goldbach.   



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